Die Voruntersuchung für die Augenlaser Behandlung

Die Voruntersuchung klärt, ob Sie für eine Augenlaser Operation geeignet sind und liefert notwendige Daten für die Operation. Die ersten drei unten genannten Untersuchungen erfolgen in unserer Praxis, während die weiteren Untersuchungen im Laserzentrum durchgeführt werden. Wichtig sind die allgemeine Sehleistung des Auges (Refraktion und Visus), die Hornhautdicke und –oberfläche, die Pupillengröße, eventuelle Vorerkrankungen (Glaukom, Diabetes) und ob ein Auge evtl. eine angeborene Sehschwäche (Amblyopie) hat.
Folgende Untersuchungen müssen durchgeführt werden:
Bestimmung des aktuellen Brillenglases (Refraktion):
Die Dioptriezahl, also die Brechkraft Ihres Auges, wird genau ermittelt, evtl auch bei weiter Pupille. Deshalb sollten Sie vor der Untersuchung mindestens 24 Stunden keine weichen und 2 Wochen keine harten Kontaktlinsen mehr getragen haben.
Vordere Augenabschnitte:
Hornhaut, Vorderkammer und Linse werden mit der Spaltlampe auf krankhafte Veränderungen untersucht, ebenso wird die Tränenruheproduktion gemessen.
Die Netzhaut:
Durch künstliche Erweiterung der Pupille mit Augentropfen können Degenerationen an der Netzhaut und Schwachstellen vor allem am Netzhautrand festgestellt werden.
Die Hornhautdicke (Pachymetrie):
Sie ist ein entscheidender Faktor für die Operationsentscheidung. Ihre Hornhautdicke wird mit einer Ultraschalluntersuchung oder mit lichtoptischem Verfahren festgestellt. Bei einer Hrnahutdicke unter 0.5 mm wird eine PRK/ Lasek empfohlen.
Die Hornhautoberfläche/ Hornhautverkrümmung (Astigmatismus):
Die so genannte Topografie des Auges wird ähnlich einer Landkarte mit ihren unterschiedlichen Höhen und Krümmungswerten erfasst, aber auch eventuelle Erkrankungen oder Narben Ihrer Hornhaut können hierbei festgestellt werden. Besonders wird nach einer inneren oder äußeren Hornhautverdünnung gefahndet (Keratektasie, Keratokonus), was eine Laserbehandlunng verbietet.
Der Pupillendurchmesser:
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Messung des Pupillendurchmessers bei Dunkelheit |
Mit einem Pupillometer wird der maximale Pupillendurchmesser Ihres Auges in der Nacht ermittelt. Auch dieser individuell variierende Wert entscheidet über die Eignung des Auges für eine Laser-Operation: Er darf nicht kleiner sein als der gelaserte Hornhautbereich, da es sonst nach der Laserbehandlung zu verstärkter Blendempfindlichkeit kommen könnte.